Ziel der Integrativen Lerntherapie ist es, wieder eine positive Lernstruktur herzustellen.

Vorrangig muss das Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt werden, so dass bei gesteigerter Lernmotivation erfolgreiches Lernen wieder möglich wird.

Dazu erstellen wir für jeden Schüler nach sorgfältiger Diagnostik und Anamnese einen individuellen Therapieplan, der verschiedene Methoden integriert. Bereits vorliegende diagnostische Erkenntnisse anderer Stellen (z.B. des schulpsychologischen Dienstes) sind hierbei sehr hilfreich.
Der Förderplan enthält neben Maßnahmen zur psychischen Stabilisierung z.B. auch Elemente zur Förderung der Lernvoraussetzungen (z.B. Wahrnehmung, (Fein-)Motorik, Entspannung und Konzentration) und zur Verbesserung von Lerntechniken, sowie als wesentliche Komponente die fachspezifische Arbeit an den Defiziten, z.B. in Schriftsprache oder Mathematik.
Neben dieser gezielten Förderung der Kinder gehört zu unserem Konzept als weiterer Schwerpunkt die Zusammenarbeit mit dem Umfeld des Kindes: Eltern und Lehrer können beraten und im Umgang mit den Lernstörungen unterstützt werden, so dass nicht länger der Schulstress das Familienleben belastet.

Unser Angebot umfasst

  • Beratung und Diagnostik
  • Therapie (in Einzelsitzungen oder in Zweiergruppen)
  • Elternberatung
  • Infoabende und Elternseminare
  • Zusammenarbeit mit Lehrern, Ärzten, anderen Therapeuten, Jugendämtern,...
  • Fortbildungs- und Vortragsangebote für Erzieher, Lehrer und andere interessierte Berufsgruppen
  • lerntherapeutisch orientierte Intensivförderung in Schulen

In der integrativen Lerntherapie wird das gesamte System betrachtet, in das die Lernstörung des Kindes eingebettet ist. Dieser Art des therapeutischen Umgangs mit schulischen Lern- und Leistungsstörungen liegt der integrative Ansatz der Wissenschaftler Helga Breuninger und Dieter Betz (Teufelskreis Lernstörungen) zugrunde.

Die einzelnen therapeutischen Maßnahmen sind auf der Entwicklungszustand und die sich verändernden Bedürfnisse der Klienten ausgerichtet, so dass in den verschiedenen Bereichen nie nur ein einziges Therapiekonzept eingesetzt wird.