Dazu erstellen wir für jeden Schüler nach sorgfältiger
Diagnostik und Anamnese einen individuellen Therapieplan, der verschiedene
Methoden integriert. Bereits vorliegende diagnostische Erkenntnisse anderer
Stellen (z.B. des schulpsychologischen Dienstes) sind hierbei sehr hilfreich.
Der Förderplan enthält neben Maßnahmen zur psychischen
Stabilisierung z.B. auch Elemente zur Förderung der Lernvoraussetzungen
(z.B. Wahrnehmung, (Fein-)Motorik, Entspannung und Konzentration) und
zur Verbesserung von Lerntechniken, sowie als wesentliche
Komponente die fachspezifische Arbeit an den Defiziten,
z.B. in Schriftsprache oder Mathematik.
Neben dieser gezielten Förderung der Kinder gehört zu unserem
Konzept als weiterer Schwerpunkt die Zusammenarbeit mit dem Umfeld des
Kindes: Eltern und Lehrer können beraten und im Umgang mit den Lernstörungen
unterstützt werden, so dass nicht länger der Schulstress das
Familienleben belastet.
In der integrativen Lerntherapie wird das gesamte System betrachtet, in das die Lernstörung des Kindes eingebettet ist. Dieser Art des therapeutischen Umgangs mit schulischen Lern- und Leistungsstörungen liegt der integrative Ansatz der Wissenschaftler Helga Breuninger und Dieter Betz (Teufelskreis Lernstörungen) zugrunde.
Die einzelnen therapeutischen Maßnahmen sind auf der Entwicklungszustand und die sich verändernden Bedürfnisse der Klienten ausgerichtet, so dass in den verschiedenen Bereichen nie nur ein einziges Therapiekonzept eingesetzt wird.